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WIE SIND DIE LEONIDEN ZU SEHEN?Wo auch immer Sie nach den Leoniden Ausschau halte - die Beobachtung gestaltet sich überall gleich einfach. Das beste Hilfsmittel ist das bloße Auge. Jedes optische Instrument, auch schon ein kleines Fernglas, schränkt das Gesichtsfeld ein. Folge: Sie sehen weniger Sternschnuppen. Wenn es um diese Jahreszeit nicht so kalt wäre, könnte man sich einfach in eine Liegestuhl setzen und das kosmische Schauspiel genießen. Wenn Sie entsprechend warme Kleidung tragen, ist das natürlich trotzdem möglich (zum Thema richtige Bekleidung empfehlen wir Ihnen den Artikel von Jost Jahn). Falls Sie über ein Auto mit Dachfenster verfügen, haben Sie einen warmen und obendrein noch mobilen Beobachtungsstandort. Wie Sie die Leoniden erfolgreich fotografieren, erfahren Sie in einem (englischsprachigen) Beitrag von Jerry Lodriguss. Alle, die ein ambitioniertes, vielleicht sogar wissenschaftliches Beobachtungsprogramm planen, finden auf der Leoniden-Seite von Jost Jahn eine sehr umfangreiche Auflistung und Beschreibung geeigneter Software. Auf jeden Fall müssen Sie in die richtige Richtung schauen, um die maximale "Ausbeute" an Sternschnuppen zu erzielen. Die Leuchtspuren aller Leoniden-Meteore lassen sich zwar in das Sternbild Löwe zurückverlängern. Die meisten Sternschnuppen leuchten aber nicht dort, sondern in etwa 40 bis 60 Bogengraden Entfernung vom Radianten am Firmament auf. Wenn Sie zum Großen Wagen schauen, haben Sie bereits eine ganz gute Blickrichtung. Auch der an hellen Sternen arme Himmelssektor im Südosten bietet sich an. Oder Sie wenden sich zum Orion, der zusammen mit den anderen Wintersternbildern den südwestlichen Himmelsabschnitt beherrscht Aber wenn Sie nicht gerade ein wissenschaftliches Beobachtungsprogramm durchführen, werden Sie ohnehin den Blick schweifen lassen. |